Berlin braucht einen Neustart in der Bildungspolitik

29.07.2020

Kai Wegner, Vorsitzender der CDU Berlin, erklärt zu Berichten, wonach zum Ende des laufenden Schuljahres rund 450 Lehrkräfte gekündigt hätten, um in andere Bundesländer zu wechseln:

„Berlin braucht dringend einen Neustart in der Bildungspolitik – und zwar ohne die SPD. Wieder verlassen hunderte ausgebildete Lehrkräfte Berlin. Sie gehen, um sich in anderen Bundesländern verbeamten zu lassen oder um mindestens bessere Arbeitsbedingungen zu erfahren. Die Berliner SPD, die seit 1996 durchgehend Verantwortung für die Schulpolitik in Berlin trägt, hat das Bildungssystem an die Wand gefahren.
 
Wir müssen den Lehrerberuf attraktiver machen. Dazu gehört die Verbeamtung, dazu gehören Stipendien für das Lehramtsstudium, dazu gehören geförderte Studentenwohnungen und dazu gehören saubere und moderne Schulen.
 
Die Verbeamtung ist keine politische Glaubensfrage. Die Wiedereinführung der Verbeamtung der Lehrkräfte ist eine zwingende Notwendigkeit, um die Massenflucht der Lehrkräfte aus Berlin endlich zu beenden. Sie ist die Notbremse der desolaten Berliner Bildungspolitik.
 
Hier reichen auch keine Lippenbekenntnisse der Genossen. Die Berliner SPD stellt die Bildungssenatorin, sie stellt den Finanzsenator und sie stellt seit fast 20 Jahren den Regierenden Bürgermeister! Wenn die Koalitionspartner nicht willig sind, dann erwarte ich, dass der Regierende Bürgermeister von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch macht.
 
Der Bildungsnotstand in Berlin geht allein auf das Konto der Berliner SPD. Die vollkommen überforderte Bildungssenatorin hat das Lehramtsstudium ad absurdum geführt. Unsere Kinder werden bald von mehr Seiten- oder Quereinsteigern oder anderen Menschen ohne Lehrbefähigung beschult als von Menschen, die ein volles Lehramtsstudium durchlaufen haben.“
 

Herr Frau
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