Berliner Grüne treiben Berliner Bildungsmisere auf die Spitze und ihre eigene Klientel in die Privatschulen

Zu den schulpolitischen Beschlüssen der Berliner Grünen auf ihrem Landesparteitag am Wochenende sagt die CDU Landesvorsitzende Monika Grütters:

„Berliner Eltern, die eine gute Bildung für ihre Kinder wünschen, dürften sich angesichts der Parteitags-Beschlüsse der Grünen zum Schulsystem erschrocken haben. Die grünen Bildungsideen offenbaren, dass die Berliner Grünen nicht mehr nur ein „Weiter So“ der 20-jährigen SPD-Bildungspolitik wollen, sondern dass sie - statt vernünftig umzusteuern - die Gleichmacherei regelrecht auf die Spitze treiben. Dabei belegen zahlreiche Studien, dass die Gemeinschaftsschule eben nicht! die unterschiedlichen Schülerinnen und Schüler besser fördert - vielmehr können schwächere Schüler größere Erfolge in homogenen Leistungsgruppen erreichen.
 
Die CDU Berlin ist daher klar gegen einen einseitigen Ausbau der Gemeinschaftsschule in Berlin, die CDU Berlin ist gegen eine Schwächung des Gymnasiums, und die CDU Berlin fordert mit aller Entschiedenheit ein Widerspruchsrecht für Eltern vor der jetzigen Änderung des Berliner Schulgesetzes. Ohne ein solches Widerspruchsrecht hätten Eltern keine Möglichkeit, ihr Kind auf eine andere Schulform zu schicken, wenn sie im Einzugsgebiet einer Gesamtschule liegen.
 
Es ist allein der CDU-Fraktion zu verdanken, dass Rot-Rot-Grün zumindest die Berücksichtigung von Geschwisterkindern bei Neuzuschnitt des Schuleinzugsgebiets im Schulgesetz berücksichtigt hat.
 
Berlin braucht eine der Vielfalt verpflichtete Schulpolitik, die auf die ganz unterschiedlichen Talente, Bedürfnisse und Anforderungen von Kindern und Jugendlichen eingeht. Die Berliner Grünen haben am Wochenende eindrücklich bewiesen, dass sie dafür die falsche Partei sind. Ich kann mich nur wundern über derart rabiate Bildungsforderungen - so treiben die Grünen ihre Wählerklientel jedenfalls geradewegs in die Privatschulen.“

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